Der Kapitän
dreht am Steuerrad: Frank Rabehl

Er versteht sich nicht nur auf die trockene Materie exakter Zahlen, auf endlose Planungsmodelle und auf den Cent genaue Bilanzen – er hat auch einen durch und durch trockenen Humor. Das mögen zwei, wenngleich schon gute Gründe sein, das Lotsenschiff Kanzlei Rabehl im Freihafen Norden anzulaufen. Die meisten aber laden hier ihren umfangreichen „Papierkram“ ab, damit die Kanzlei mit Zoll, Banken, Finanzämtern, Behörden und sonstigen Freibeutern denselben auf Kurs bringt. Dabei trotzt – woher der Wind auch weht – eine durchoptimierte Crew dem täglichen Wellengang und leitet die wilden Ströme von Daten, Zahlen und Rechnungen an die richtigen Andockstellen. Wenngleich hier jede Frau ihren ganzen Mann steht und an keiner Stelle fehlen darf, wie auf jedem guten Schiff ist es der Kapitän, Frank Rabehl, der hier am Steuerrad dreht – und das ist an dieser Stelle im wörtlichsten Sinne des Wortes gemeint – und unermüdlich durch das schier unendliche Zahlenmeer lotst.

Und wie jeder gute Kapitän hat Frank Rabehl seinen Job von der Pike auf gelernt – von ganz unten: Dort lauern, wie wir seit Titanic und Eisberg wissen, die größten Gefahren, die es mit Geschick und Know-how im Vorfeld zu erkennen und danach zu umschiffen gilt. Nicht sehr viel anders ist es mit Unternehmen, in deren Daten- und Zahlenwust man manchmal sehr tief eintauchen muss, um die im Innern verborgenen Klippen und Untiefen zu entdecken, damit wieder Land in Sicht kommt.

Er ist ein Sammler – von Erfahrungen, Fachwissen und Können, ein „Datensauger“, gepaart mit einer gewissen Ungeduld und dem absoluten Willen zur Perfektion.

„Da kommt man zwangsweise zur Digitalisierung, denn nur der permanente Zugriff auf die richtigen Daten erlaubt qualifizierte Aussagen und wasserfeste Analysen über Status und Tragfähigkeit von Finanzen und Konzepten. Und wer möchte deshalb immer den Kofferraum voller Akten rumfahren oder diese durch die Gegend schleppen, wenn es weitaus bessere Alternativen gibt?“

Und er ist ein Fleißiger. Wie im nautischen Leben ein Schiffer erst sein Kapitänspatent machen muss, ehe man ihm einen Kahn anvertraut, ist es in einer Kanzlei der „Steuerberater”: Ein anerkannter Titel, der nur von Personen getragen werden darf, die die schriftliche und mündliche Steuerberaterprüfung bestanden haben und anschließend von der Steuerberaterkammer zum Steuerberater bestellt wurden.

Mit diesem Titel hat Frank Rabehl zuvor in einer großen, bundesweit tätigen Kanzlei mit 300 Mitarbeitern sieben Jahre lang all die Erfahrung angesammelt, die er für die zukünftige, selbständige Betreuung seiner Mandanten benötigte. „Bei 15 zu betreuenden Großmandanten lernt man, sich zu organisieren, und erkennt sehr schnell
die Vorteile eines gut auf sich eingespielten Netzwerkes – und die eines guten Teams. Mir ist schnell klar geworden, welche Möglichkeiten und Veränderungen der sich rasant verändernde digitale Markt für unsere Branche bedeutet – und ich wollte da bei der Regatta hin zur Digitalisierung mit als erster die Segel in die neue Zeit setzen.“

Eine feste Kajüte an Bord haben inzwischen eine Vielzahl von Mandanten aus der Zeit in Hannover, vor allem Großpraxen und Praxis-Gemeinschaften, und neu hinzugestiegen sind viele Mandanten – Privatpersonen, Kleinbetriebe und Unternehmen – schwerpunktmäßig aus Ostfriesland und den Inseln. „Wer bei uns anlegt, befindet sich im sicheren Hafen,“ so Frank Rabehl, „ganz gleich, welches Schiff er fährt und woher er kommt – jeder ist uns willkommen an Bord!“

Kurzbiografie

Frank Rabehl

Jahrgang
1971
Abitur
1989
Ausbildung zum Steuerfachangestellten in Ostfriesland
1994
Eintritt Praxis von Steuerberater Gerd D. Albers in Norden
1995
Bestellung zum Steuerberater
2003
Kanzlei in Hannover als Abteilungs-, später als Niederlassungsleiter
2009
selbständig mit Übernahme der Praxis von Gerd D. Albers
2010

Qualifikationen:

Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V).