Tipps & Tricks bei(m) Steuern

Hier finden Sie aktuelle Beschlüsse, Auslegungen und wichtige Grundsatzurteile rund um das Thema Steuern, die Ihnen helfen, Ihr Schiff im Wind zu halten.

Anhebung der umsatzsteuerlichen Grenze für Kleinunternehmer ab dem 01.01.2020

Im Rahmen des Bürokratieentlastungsgesetzes III wurde ab 01.01.2020 die untere Grenze für die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung von EUR 17.500,– auf nunmehr EUR 22.000,– angehoben. Dies bedeutet, dass, wenn der Unternehmer im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als EUR 22.000,– Gesamtumsatz erzielt hat und zudem im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht mehr als EUR 50.000,– erzielen wird, er umsatzsteuerlich als Kleinunternehmer gilt.

Was dies im Einzelnen für Sie bedeutet, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Halbierung des Bruttolistenpreises als Bemessungsgrundlage bei der 1%-Regelung (Privatnutzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen)

Für Elektro- und Hybridfahrzeuge, welche im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2021 angeschafft werden, gilt für die private PKW-Nutzung eines betrieblichen Fahrzeuges eine Bemessungsgrundlage von ½ des Bruttolistenpreises x 1Für Elektro- und Hybridfahrzeuge, welche im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2021 angeschafft werden, gilt für die private PKW-Nutzung eines betrieblichen Fahrzeuges eine Bemessungsgrundlage von ½ des Bruttolistenpreises x 1

DateV Podcast "Hörbar STEUERN"

Hörbar Steuern – Der DATEV-Podcast, ein Podcast über Steuern, Buchführung, Recht, Beratung, Management, Alltag, Digitales und vielleicht auch Analoges. Themen, die Sie interessieren. Dinge, die Sie betreffen. Verständlich. Kompetent. Aktuell. Unterhaltsam.

www.datev-blog.de/2019/11/12/hoerbar-steuern/

Brexit

Die Briten gehen von Bord

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sind am 1.2.2020 von Bord der EU gegangen und werden künftig unter eigener Flagge segeln. Weht jetzt für mich steuerlich ein anderer Wind? Sind Auswirkungen zu befürchten, durch die mein Unternehmen Schlagseite bekommen kann? Läuft gar alles aus dem Ruder?

„Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten!“

Getreu dieser alten Wikinger-Weisheit haben Bundesregierung und Bundestag schon ein wichtiges Segel gerichtet. Das neue Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG) wird zunächst dafür sorgen, dass aus steuerlicher Sicht in Bezug auf den Brexit nichts aus dem Ruder läuft. Anders ausgedrückt: Es soll die gravierendsten steuerlichen Rechtsfolgen und Nachteile, welche der Brexit mit sich bringt, verhindern. Greifen wird dieses Gesetz bei der Wegzugs- und Liquiditätsbesteuerung, der rückwirkenden Besteuerung des Einbringungsgewinns, der geförderten Altersvorsorge, Erbschaftsteuer und Grunderwerbssteuer sowie weiteren Ertragsteuer-relevanten Aspekten. Man wird also die steuerlichen Wogen glätten, die der Brexit für betroffene größere Unternehmen, Freiberufler, Gewerbetreibende, Anleger und Privatpersonen mit sich bringt. Das gilt auch für Unternehmen bzw. Gesellschaften mit britischer Rechtsform wie einer Limited, die ihren Verwaltungssitz in der BRD haben.

Noch wissen wir nicht wirklich, welchen Kurs die Briten durch den Brexit letztendlich einschlagen. Bis zum 31.12. 2020 ändert sich quasi nichts. Bis dahin wollen die EU und das Vereinigte Königreich in der sogenannten Übergangsphase ihre künftigen (Handels)Beziehungen klären. Zwar könnte es auch für diese Klärung noch eine Verlängerung geben, eines ist aber schon sicher: Mit dem Brexit, zu welchem Beziehungsmodell er auch führen wird, weht steuerlich definitiv ein anderer Wind. Denn mit dem Austritt der Briten und Nordiren aus der Europäischen Union gilt das Vereinigte Königreich steuerlich als Drittland. Als Folge werden eine Reihe von steuerlichen Begünstigungen wegfallen oder relativiert.

Das Brexit-Steuerbegleitgesetz trat mit dem vollzogenen Austritt der Briten in Kraft. Aber es ist noch nicht alles festgezurrt. Offen ist unter anderem, ob für die Briten der Status des Drittlandes erst nach der Übergangsphase gilt und ob es noch weitere Übergangsfristen – für was auch immer – geben wird. Bewahren Sie also die Ruhe! Unsere Kanzlei hat auch in puncto Brexit die Nase im Wind!

Wir werden unsere Mandanten beizeiten davon unterrichten, ob, wann und wie sie die Segel neu ausrichten müssen. Und wir werden Sie dann mit Kompetenz und Engagement durch die zu erwartende Gesetzesänderungsflut lotsen. Sollten Sie jetzt schon Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Neue Crew-Mitglieder

Welcome on board!

Wir sind immer auf der Suche nach Mitarbeitern, die in unserem Kielwasser fahren wollen. Bevor Sie unter fremder Flagge segeln, setzen Sie Ihre Segel auf Initiativ-Bewerbung nach Norden – und schon heißt es „Leinen los“ – denn

Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger. [Seneca]

Als Kanzlei für Steuern, Restrukturierung und Planung haben wir ein ausgesprochen vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Mandanten. Vertraulichkeit im Umgang mit allen Daten, akkurates Arbeiten und professionelles Wissen sind die wichtigsten Instrumentarien, mit denen wir unsere Mandanten von der Leistung und Qualität unserer Kanzlei überzeugen. In diesem Sinne achten und stehen wir für traditionelle Werte, uneingeschränkte Loyalität und unangefochtene Seriosität. In der Organisation und Durchführung unserer Arbeit setzen wir hingegen auf alles, was die neue Zeit 4.0 zu bieten hat, soweit es unsere Arbeit erleichtert, transparenter macht und dem Kunden nutzt. Das scheint ein gutes Konzept zu sein, denn es kommen immer neue Mandanten hinzu. Darum sind wir immer auf der Suche nach Mitarbeitern, die zu uns passen und in dieser Weise mitarbeiten wollen.

Die besondere Wertschätzung, die wir unseren Mitarbeitern entgegenbringen, bringen wir zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeitmodellen,  der Förderung von persönlichen Fortbildungen und der Pflege eines kollegialen Arbeitsumfeldes zum Ausdruck. Daher freuen wir uns besonders, dass uns der Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt auch im Jahr 2020 wieder mit dem Qualitätssiegel „Exzellenter Arbeitgeber“ ausgezeichnet hat. Mehr über das Qualitätssiegel „Exzellenter Arbeitgeber“ erfahren Sie hier:

https://www.steuerberater-verband.de/arbeitgebersiegel/

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind wieder alle an Bord unserer Kanzlei, haben jetzt alle eine eigene Kajüte und sind dort wieder zu den üblichen Bürozeiten zu erreichen. Bitte nehmen Sie zunächst telefonisch unter 0 49 31 / 18 98-0 oder über Mail post@kanzlei-rabehl.de Kontakt mit uns auf.