Brexit

Die Briten gehen von Bord

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland wollen ab 2019 von Bord der EU gehen und künftig unter eigener Flagge segeln. Weht dann für mich steuerlich ein anderer Wind? Sind Auswirkungen zu befürchten, durch die mein Unternehmen Schlagseite bekommt? Läuft gar alles aus dem Ruder?

„Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten!“

Getreu dieser alten Wikinger-Weisheit haben Bundesregierung und Bundestag schon ein wichtiges Segel gerichtet. Das neue Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG) soll zunächst dafür sorgen, dass die steuerlichen Auswirkungen des Brexits nicht aus dem Ruder laufen. Anders ausgedrückt: Es soll die gravierendsten steuerlichen Rechtsfolgen und Nachteile, welche der Brexit mit sich bringt, verhindern. Greifen wird dieses Gesetz bei derWegzugs-und Liquiditätsbesteuerung, derrückwirkendenBesteuerung des Einbringungsgewinns, der gefördertenAltersvorsorge, Erbschaftsteuer und Grunderwerbssteuersowie weiteren Ertragsteuer-relevanten Aspekten. Man wird also die steuerlichen Wogen glätten, die der Brexit für betroffene größere Unternehmen, Freiberufler, Gewerbetreibende, Anleger und Privatpersonen mit sich bringt. Das gilt auch für
Unternehmen bzw. Gesellschaften mit britischer Rechtsform wie einer Limited, die ihren Verwaltungssitz in der BRD haben.

Noch wissen wir nicht wirklich, welchen Kurs die Briten beim kommenden Brexit letztendlich einschlagen. Aber eines ist schon sicher: Mit dem bevorstehenden Brexit, in welcher Form er auch stattfinden mag, weht steuerlich definitiv ein anderer Wind. Denn mit dem Austritt der Briten und Nordiren aus der Europäischen Union gilt das Vereinigte Königreich steuerlich als Drittland. AlsFolge werden eine Reihe von steuerlichen Begünstigungen wegfallen oder relativiert.

Das Brexit-Steuerbegleitgesetz tritt allerdings erst mit dem vollzogenen Austritt der Briten in Kraft. Und es ist noch nicht alles festgezurrt. Offen ist unter anderem, ob es Übergangsfristen geben wird. Bewahren Sie also die Ruhe! Unsere Kanzlei hat auch in puncto Brexit die Nase im Wind!

Wir werden unsere Mandanten beizeiten davon unterrichten, ob, wann und wie sie die Segel neu ausrichten müssen. Und wir werden Sie dann mit Kompetenz und Engagement durch die zu erwartende Gesetzesänderungsflut lotsen. Sollten Sie jetzt schon Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Registrierungspflicht von Stromerzeugungsanlagen (MaStR)

Alle Betreiber von Stromerzeugungsanlagen (z.B. Photovoltaikanlagen, BHKW’s) sind verpflichtet, sich selbst und ihre Anlagen im MaStR-Webportal  www.marktstammdatenregister.de 

<https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR> zu registrieren. Damit können die Zahlungen wie Einspeisevergütungen, Förderungen und Zuschläge) nach EEG oder KWKG weiterhin ohne Abzüge ausbezahlt werden.

  • Bei Anlagen, die vor dem Start des Webportals in Betrieb genommen wurden, gilt in der Regel eine Frist von 2-Jahren
  • Für Neuanlagen gilt nach Inbetriebnahme eine Frist zur
  • Registrierung von 1 Monat

Halbierung des Bruttolistenpreises als Bemessungsgrundlage bei der 1%-Regelung (Privatnutzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen)

Für Elektro- und Hybridfahrzeuge, welche im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2021 angeschafft werden, gilt für die private PKW-Nutzung eines betrieblichen Fahrzeuges eine Bemessungsgrundlage von ½ des Bruttolistenpreises x 1%.

DateV SmartExperts

Verlinkung unserer Seite (natürlich bitte erst, wenn diese ebenfalls wie die Website aktualisiert ist) „Unberatene Privatpersonen und Unternehmen können Sie dann unter der Adresse www.smartexperts.de finden und kontaktieren“ (vgl. https://www.datev.de/web/de/top-themen/steuerberater/weitere-themen/datev-smartexperts/