Tipps & Tricks bei(m) Steuern

Hier finden Sie aktuelle Beschlüsse, Auslegungen und wichtige Grundsatzurteile rund um das Thema Steuern, die Ihnen helfen, Ihr Schiff im Wind zu halten.

Anhebung der umsatzsteuerlichen Grenze für Kleinunternehmer ab dem 01.01.2020

Im Rahmen des Bürokratieentlastungsgesetzes III wurde ab 01.01.2020 die untere Grenze für die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung von EUR 17.500,– auf nunmehr EUR 22.000,– angehoben. Dies bedeutet, dass, wenn der Unternehmer im vorangegangenen Kalenderjahr nicht mehr als EUR 22.000,– Gesamtumsatz erzielt hat und zudem im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht mehr als EUR 50.000,– erzielen wird, er umsatzsteuerlich als Kleinunternehmer gilt.

Was dies im Einzelnen für Sie bedeutet, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Registrierung Elektronischer Kassen

Nutzen Unternehmer elektronische Kassensysteme oder Registrierkassen, so haben sie dafür Sorge zu tragen, dass das genutzte System den neuen gesetzlichen Anforderungen entspricht und zudem mit einer sog. zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgerüstet ist. Die TSE ist ein Schutz vor Manipulationen der Kassendaten. Sie signiert Belege und speichert digitale Aufzeichnungen nach Vorgabe des Gesetzgebers.

Elektronische Kassensysteme müssen grundsätzlich ab dem 01.01.2020 über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen. Diese Frist wurde mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 06.11.2019 bis zum 30.09.2020 verlängert.

Lieferungen und Leistungen innerhalb der EU

Nach den aktuell geltenden Regelungen müssen  bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und Leistungen bereits bei Bestellung bzw. Auftragserteilung gültige USt-ID Nrn beider Geschäftspartner vorliegen. Diese sind zudem auf ihre Gültigkeit hin zu überprüfen, was über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) auf deren Website möglich ist. Liegen die USt-Id Nrn nicht vor und sind diese nicht geprüft, bevor die Ware versandt wird bzw. bevor die Leistung erbracht wird, so ist die Rechnung mit den entsprechend gültigen Umsatzsteuer (USt) des EU-Landes des Lieferanten zu erstellen. In der Folge ist für den Abnehmer ein Vorsteuerabzug erst über das Vorsteuervergütungsverfahren möglich.

Wir sind wieder alle an Bord unserer Kanzlei, haben jetzt alle eine eigene Kajüte und sind dort wieder zu den üblichen Bürozeiten zu erreichen. Bitte nehmen Sie zunächst telefonisch unter 0 49 31 / 18 98-0 oder über Mail post@kanzlei-rabehl.de Kontakt mit uns auf.